Der Deutsche Minister Schäuble findet zum Bundesgerichtshofsurteil das die anonyme Bewertung von Lehrern durch Schüler auf der Seite spickmich.de erlaubt, dass anonyme Bewertungen "dem besonderen Vetrauensverhältnis von Schülern und Lehrern nicht gerecht werden". (NZZ am Sonntag, 28. Juni 2009)
Zwischen Lehrern und Schülern herrscht zwar ein Vertrauensverhältnis, aber auch ein Machtgefälle.
Jeder Schüler der sich im Internet namentlich gegen einen Lehrer ausspricht, hätte Konsequenzen - wenn auch im Idealfall nur unterbewusste - zu befürchten.
Meines Erachtens besteht die Chance dass sich spickmich.de ebenso positiv auf die PISA-Scores auswirkt wie eine Bildungsreform.
Hr. Schäuble scheint ganz generell vergessen zu haben, was Demokratie bedeutet. Jeder UN-Wahlbeobachter weiss dass anonyme Meinungsäusserung ein Eckpfeiler ebendieser ist.
Den Schülern das Medium Internet als Instrument des Zusammenfindens und der freien Meinungsäusserung wegnehmen zu wollen ist ein klares Zeichen dafür dass Hr. Schäuble genau erkennt dass die Informationsgesellschaft ihren Namen zu Recht trägt. Ebenso ist es ein klares Symptom von Hr. Schäubles Kurzsichtigkeit, seiner Paranoia und seiner zielgerichteten, den Staat und nicht das Volk als einzige Autorität anerkennenden Machtpolitik.
Ashes to asses
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ON Wednesday – when a long overdue cleaning exercise took place at Maison
Duke – I tipped four overflowing ashtrays into a bin, and not over the
heads of s...
8 hours ago

2 comments:
Du triffst den Nagel auf den Kopf :)
Wer braucht Feinde, wenn er Freunde wie Schäuble hat? :D
Naja, Schäuble erzählt seinen Freunden ja bei jeder Gelegenheit wo überall die Feinde sitzen...
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